Unsere Umfrage dreht sich diese Woche um ein Thema, das viele bis Ostern begleiten wird: die Fastenzeit. Einerseits wollen wir erfahren, ob Sie überhaupt fasten. Andererseits geht es darum, auf was Sie verzichten.
Die Fastenzeit hat am Aschermittwoch begonnen. Wir wollen wissen, ob unsere Leser Verzicht üben – und wenn ja, auf was.
Unsere Umfrage dreht sich diese Woche um ein Thema, das viele bis Ostern begleiten wird: die Fastenzeit. Einerseits wollen wir erfahren, ob Sie überhaupt fasten. Andererseits geht es darum, auf was Sie verzichten.
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Die christliche Fastenzeit hat am zurückliegenden Aschermittwoch angefangen. Es ist die Zeit bis zum Osterfest. 40 Tage sind es, in denen Christen zum Verzicht aufgerufen sind. Das erinnert an die 40 Tage, die Jesus fastend in der Wüste verbracht hat. Die Fastenzeit ist nicht nur eine Zeit des äußeren Verzichts – es geht auch darum, mehr Zeit und Energie für das Gebet zu gewinnen und innere Einkehr zu üben. Auch gute Werke und Spenden sind ein wichtiger Teil der Fastenzeit.
Die römisch-katholische Kirche bezeichnet die Fastenzeit auch als „österliche Bußzeit“. Sie soll auf die Feier der Auferstehung Christi an Ostern erinnern. Aschermittwoch und Karfreitag gelten als strenge Fasttage. An Aschermittwoch erhalten die Gläubigen traditionell im Gottesdienst ein Aschekreuz auf die Stirn, das sie an ihre Vergänglichkeit erinnert und zur Umkehr auffordert. Entsprechend geht es nicht nur darum, auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, sondern um eine innere Wandlung.
Die evangelische Kirche bezeichnet die Fastenzeit auch als Passionszeit, da sich Christen in ihr mit der Leidensgeschichte Jesu verbinden. Die Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ der evangelischen Kirche steht heuer unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“. Es soll darum gehen, mehr Mitgefühl mit sich selbst und anderen zu entwickeln.
Nicht nur Christen fasten in dieser Zeit. Es gibt auch Menschen, die aus anderen Gründen Verzicht üben – mancher nutzt die Fastenzeit, um sich von lästigen Angewohnheiten oder Süchten freizumachen. Manche wollen gesünder werden, indem sie etwa auf Süßigkeiten verzichten und mehr Sport treiben. Auch Angehörige anderer Religionen fasten. In diesem Jahr haben zeitgleich am Aschermittwoch die christliche Fastenzeit und der Ramadan, die muslimische Fastenzeit, begonnen.