Umbaumaßnahmen aber erst Ende September vollständig abgeschlossen Plecher Straße in Neuhaus nach Felssturz wieder freigegeben

Von Ralf Münch

Ende Mai fielen 300 Tonnen Geröll auf die Plecher Straße. Am heutigen Dienstag öffnete der Neuhauser Bürgermeister Josef Springer die Straße wieder für den Verkehr.

Die Plecher Straße in Neuhaus wird nach einem Felssturz wieder frei gegeben. Am Hang wird dennoch weiter gearbeitet. Foto: red

Endlich ist sie wieder befahrbar: Die Plecher Straße, als Staatsstraße eine Hauptverkehrsader der Ortschaft. Springer: „Die Umleitung war für die Verkehrsteilnehmer alles andere als schön. Das bedeutete große Umwege.“

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Am 28. Mai donnerten große Felsbrocken von der Burg nach unten, die Sanierung und Sicherungsmaßnahmen, die das nach sich zog, sind teuer: Bisher belaufen sich die Kosten alleine für die Felssicherungsmaßnahmen auf 750.000 Euro. Und dabei wird es nicht bleiben. Bis Ende September wird es dauern, bis alle Arbeiten komplett abgeschlossen sind.

Wasser sickerte nicht ab

Unliebsame Überraschungen blieben bei der Sanierung nicht aus: Wegen den Spanngittern, die in Zukunft kleinere herabfallende Steine abfangen sollen, musste die Vegetation entfernt werden. Dadurch ergab sich ein anderes Problem: Bei Starkregen sickerte das Wasser nicht ab, ein Keller wurde 40 Zentimeter unter Wasser gesetzt.

Die Kosten für die Straßenbaumaßnahmen belaufen sich auf 130.000 Euro. 70 Meter der Plecher Straße wurden saniert, 15 Meter Gehweg und die 25 Meter lange Stützmauer erneuert, sowie eine neue Entwässerung am Hangende gelegt.


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe (4. September) des Nordbayerischen Kuriers.