Für Ulrike Gote Stefan Peiffer rückt als Stadtrat nach

Wird Stadtrat in Bayreuth: Der Hydrologe Stefan Peiffer von der Uni Bayreuth. Foto: red

BAYREUTH. Der Stadtrat hat in der Sitzung am Mittwoch das Gesuch von Ulrike Gote angenommen, ihr Mandat aus beruflichen Gründen zum 1. August niederlegen zu wollen. Listennachfolger Prof. Stefan Peiffer wird sie im Stadtrat ersetzen.

Gote wird Hauptamtliche Beigeordnete in der Stadtverordnetenversammlung Kassel.  Nach dem Ergebnis der Stadtratswahl 2014 ist gemäß des Wahlvorschlags der Grünen Prof. Stefan Peiffer der Nachrücker. Der Inhaber des Lehrstuhls für Hydrologie an der Universität Bayreuth hatte bei den Wahlen 2915 Stimmen erzielt. Noch hinter ihm landete Lehrerin und Rektorin Gabriele Hemmer (2885 Stimmen).

Auf Kurier-Nachfrage teilte Peiffer am Donnerstag mit, er werde das Mandat annehmen. Damit würde er in der Sitzung des Ferienausschusses am 14. August vereidigt.

"Trotz der erheblichen Verpflichtungen, die meine Tätigkeit mit sich bringt, habe ich mich entschlossen, dass Mandat anzunehmen, da ich ja nun mal nach vorne gewählt worden bin auf der Liste seinerzeit, was ja ein gewisser Vertrauensbeweis  ist", erklärte Peiffer. "Und der Zuspruch, das Mandat anzunehmen, war von vielen Seiten erheblich." 

Es sei eben doch "nur" bis zum Ende der Legislaturperiode, "also bis Frühjahr, also halbwegs überschaubar". Inhaltlich will er sich für die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit stark machen, aber auch für soziale Fragen wie die Teilhabe an Bildung. "Was davon in einem halben Jahr umzusetzen ist, sei dahin gestellt."

Bei den Grünen im Stadtrat gab es bereits einige Wechsel: Gülcin Sahin und Tim Pargent, neugewählter Landtagsabgeordneter, waren ebenfalls ausgeschieden. Die Grünen erhielten 2014 insgesamt 11,65 Prozent der Stimmen und gewannen damit fünf Stadtratssitze.

Die 44 Stadtratssitze teilen sie sich mit der CSU (13), der SPD (9), der BG (8), der FDP (3), JB (3), DU (2), BBL (1).

 

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