Das Rennen fand in Oberschleißheim auf einem fünf Kilometer langen Rundkurs um die Ruderegatta -Strecke statt, der zwölf mal zu absolvieren war. Die flache und meist gerade Strecke erlaubte anhaltend hohe Geschwindigkeiten.
Katja Ulbrich von der TS Bayreuth hat die deutsche Langstrecken-Meisterschaft gewonnen. Entscheidend dafür war ihr couragierter und erfolgreicher Ausreißversuch rund zehn Kilometer vor dem Ende der 60 Kilometer langen Strecke.
Das Rennen fand in Oberschleißheim auf einem fünf Kilometer langen Rundkurs um die Ruderegatta -Strecke statt, der zwölf mal zu absolvieren war. Die flache und meist gerade Strecke erlaubte anhaltend hohe Geschwindigkeiten.
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Bald befand sich Katja Ulbrich in einer vierköpfigen Spitzengruppe. Innerhalb dieses Quartetts gab es auch weiterhin etliche Tempoverschärfungen, so dass bald eine Skaterin den Anschluss verlor. Die drei verbliebenen Titelanwärterinnen kamen schließlich mit einem großen Vorsprung von einer Viertelstunde ins Ziel.
Katja Ulbrich hatte keine Probleme, den Tempoverschärfungen ihrer beiden verbliebenen Konkurrentinnen standzuhalten. Zwei Runden vor Schluss startete sie schließlich selbst den entscheidenden Vorstoß und konnte sich damit sogar deutlich absetzen. Allein in der zwölften Runde nahm sie den Verfolgerinnen 24 Sekunden ab. Im Ziel hatte die Bayreutherin in der glänzenden Zeit von 1:48:04,88 Stunden einen Vorsprung von 28 Sekunden auf Sabrina Rossow (TSSC Erfurt), die sich im Endspurt noch um 3,6 Sekunden von der drittplatzierten Stephanie Reuter (TSG Dessau) absetzen konnte.
Auf der 21-km-Strecke hielt sich Heinz Knehr (BTS) als Vertreter der Altersklasse 55 mit einer Endzeit von 41:11,13 Minuten unter den 56 Läufern aller Klassen auf Platz 22 in der vorderen Hälfte. Sieger wurde Stefan Veraguth (ohne Verein) in 37:26,84 Minuten.