Da zeigt sich schon wieder ein dunkler Fleck am hellen Horizont beim Thema Windkraft. Wie der FSV-Hauptvorsitzende Reinhardt Glauber informierte, gibt es Bestrebungen, nun auch Schutzgebiete des Naturparks Fränkische Schweiz als Vorrangflächen für Windkraftanlagen auszuweisen. Bisher war diese Bebauung nicht vorgesehen und daher waren die meisten Flächen im Kernbereich der Fränkischen Schweiz auch tabu.

Das soll sich jetzt ändern – und aus diesem Grund entschied die Versammlung einstimmig, eine Resolution an die beiden regionalen Planungsverbände Oberfranken West und Oberfranken Ost zu schicken.

Günther Hofmann aus Hollfeld brachte ein weiteres Problem zur Sprache: die geplante Starkstromleitung durch die Fränkische Schweiz, mit der überschüssiger Strom aus dem Norden der Republik in den Süden gebracht werden soll, wo derzeit zu wenig eigener Strom zur Verfügung steht. Seiner Einschätzung nach sind zwei Trassen in Planung, eine davon soll mitten durch die Fränkische Schweiz führen. Bis zu 250 Meter seien die Masten hoch, sie überbrückten mehr als zwei Kilometer Strecke bis zum nächsten Mast und hätten dadurch weniger Flächenverbrauch. Allerdings überstiegen die Maße sogar die von Windrädern und der Eindruck entstünde, „wenn wir keine Windräder wollen, bekommen wir eben die Stromautobahn“.


Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe (28. Oktober) des Nordbayerischen Kuriers.

löw/Foto Archiv: dpa