Der Nachwuchs des amtierenden Männer-Weltmeisters hat nach fünf Siegen in er Gruppenphase gegen Japan (30:23), Argentinien (29:19), Nigeria (35:22), Gastgeber Nordmazedonien (29:26) und Bahrain (36:29) ein souveränes 30:25 gegen den deutschen Gruppengegner Tunesien im Achtelfinale folgen lassen. Im Viertelfinale taten sich die Skandinavier gegen Spanien lange Zeit schwer und drehten den 9:10-Pausenrückstand erst im letzten Viertel der Partie, als sie vom 15:15 auf 21:15 davonzogen. Grundstein dafür war – wie beim 26:16 der Deutschen gegen Ungarn – eine starke Defensive mit einem guten Torwart dahinter. Am Ende hieß es 23:19 für Dänemark.

Es treffen also zwei stabile Abwehrreihen aufeinander, und deutet sich ein Spiel auf Augenhöhe an. Auch Meyer-Siebert, der in der Vorrunde die zweitlängste Einsatzzeit aller deutschen Spieler verzeichnet hatte (mehr als 38 Minuten im Schnitt), im Viertelfinale aber nur zu einem Kurzeinsatz kam, ist mit einer Prognose vorsichtig: „Spätestens jetzt im Halbfinale sind alle Mannschaften auf einem sehr hohen Niveau. Wir werden uns den Gegner im Video genau anschauen und uns in unserer Trainingseinheit optimal auf Dänemark vorbereiten. Natürlich wollen wir jetzt ins Finale.“ Im anderen Halbfinale stehen sich bereits ab 17.30 Uhr die Überraschungsteams aus Ägypten und Portugal gegenüber. Das Finale steigt dann bereits am Sonntag um 18 Uhr im Anschluss an das Spiel um den dritten Rang (15.30 Uhr). Alle Spiele der DHB-Auswahl sind im Livestream zu sehen bei sportdeutschland.tv.