Olympia in Paris – das ist eine ziemlich nahbare Angelegenheit. Klar, für die Franzosen sowieso – auch für die Sportler. Wann immer es die Architektur der Sportarenen erlaubt, machen sie sich nach den Spielen und Wettbewerben auf ins Publikum und herzen die Angehörigen. Aber auch bei den Athletinnen und Athleten aus dem Nachbarland ist das sehr oft eine Option. Die Reise nach Paris ist eben kurz. Kai Häfner hat bislang dennoch auf familiäre Unterstützung verzichten müssen. „Dafür war es zu spontan“, sagt der Handballer in der Halle im Südwesten von Paris, „wir konnten nichts im Voraus planen.“