Turnhalle Betzenstein Jetzt ist das Dach fertig

Architekt Peter Marschall (links) und Bürgermeister Claus Meyer sind mit dem Baufortschritt zufrieden. Foto: Klaus Trenz

Die Bauarbeiten an der Turnhalle in Betzenstein sind voll im Zeitplan. Jetzt wurde das Dach fertiggestellt.

Betzenstein -

Der Baufortschritt an der Turnhalle in Betzenstein ist nicht zu übersehen. Erst vergangene Woche wurde das Dach auf der neuen Halle fertiggestellt. „Die Zimmerleute waren sehr schnell“, sagen Architekt Peter Marschall und Bürgermeister Claus Meyer. Und man liege im Zeitplan, obwohl der länger andauernde Winter die Bauarbeiten stocken ließen: „Der geplante Fertigstellungstermin ist momentan nicht gefährdet“, sagt Marschall. Und der liegt nach wie vor im Frühjahr 2022.

Einbau der Fenster

Demnächst, so Meyer, wollen die Haustechniker ihre Arbeit aufnehmen. Es sollen der Vollwärmeschutz, der Einbau der Fenster, die Montage der Außenverkleidung und die Holzverkleidungen im Inneren der Halle Ende April folgen.

Marschall und Meyer sind ziemlich erleichtert, dass vor allem die Zimmerer- und Schreinerarbeiten planmäßig vorangehen können. Laut des Architekten gebe es momentan eine Knappheit auf dem Weltmarkt, was vor allem die Lärchenholzverschalung angeht, die wegen ihrer Widerstandsfähigkeit nahezu alternativlos sei.

Künftig eine Hackschnitzelheizung

In den Sommerferien wird dann die Heizung im benachbarten Schulgebäude erneuert und die dazu nötigen Nahwärmeleitungen verlegt. Künftig wird die Schule durch die Hackschnitzelheizung in der Turnhalle mit Heizenergie und Warmwasser versorgt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll Strom für den Eigenverbrauch erzeugen. Eingebaut wird auch ein Stromspeicher. In dieser Zeit will der Energieversorger Bayernwerk, so der Hinweis von Meyer, dann auch die Freileitungen neben Schule und Halle abbauen und die Stromkabel in die Erde verlegen. Auch die Wasserleitungen werden erneuert und es wird ein Glasfaserkabel verlegt. Während dieser Arbeiten wird die schmale Schulstraße für den Verkehr gesperrt.

Baukosten gestiegen

Die geschätzten Kosten von 3,15 Millionen Euro werde man nach gegenwärtigem Stand nicht halten können. Diese Schätzung ist aus dem Jahr 2017. Durch die gestiegenen Baukosten und Materialpreise der vergangenen vier Jahre rechnet man mit einer Erhöhung der Baukosten von knapp zehn Prozent.

Nachdem es pandemiebedingt kein nach einer Fertigstellung eines Daches traditionelles Richtfest geben konnte, möchte Peter Marschall zumindest an dieser Stelle den Handwerkern ein Lob aussprechen. Man sei mit den Handwerkerleistungen sehr zufrieden und vor allem habe es bis dato keinen Unfall an der Baustelle gegeben.

 

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