Zunächst sei eine Maschine vom Typ Boeing 737-800 in Nürnberg stationiert, vom Frühjahr 2020 an soll eine weitere hinzukommen, sagte der Finanzchef von Corendon, Olcay Türker am Freitag in Nürnberg. Mit der Eröffnung einer Basis geht auch die Stationierung von drei Crews sowie technischen Personals in Nürnberg einher.

Corendon will von Nürnberg aus über den Winter Ziele in Ägypten, auf den Kanarischen Inseln und in der Türkei anfliegen. Im Sommer-Flugplan sollen etwa Italien und die Balearen hinzukommen.

Die türkische Fluglinie stopft in Nürnberg in Teilen die Lücke, die durch den Wegfall der Fluggesellschaften Germania und Air Berlin entstanden war. Trotz der neuen Corendon-Flüge werde 2019 nicht die Zahl der Flugbewegungen und Passagiere wie im Vorjahr erreicht, sagte Flughafen-Geschäftsführer Michael Hupe am Freitag.

Corendon hat derzeit 28 Maschinen im Flugbetrieb und will die Flotte bis zum Sommer auf 34 aufstocken. Die meisten Flieger sind im türkischen Antalya stationiert. In Europa betreibt Corendon unter anderem Basen in Amsterdam (Niederlande) sowie innerhalb Deutschlands etwa am Flughafen Münster-Osnabrück. Flüge bietet Corendon inzwischen von 19 deutschen Airports an.