Trotz Klage Umstrittener Weidenberger Spielplatz wird eröffnet

WEIDENBERG. Der Basketballkorb hängt, die Spielgeräte stehen und auf die Tore kann gefeuert werden. Der umstrittene Spielplatzumbau am Königsheidering ist weitgehend abgeschlossen – trotz einer eingereichten Klage der Gegner.

Dass einige Anwohner den juristischen Weg einschlugen, bestätigt das Verwaltungsgericht Bayreuth auf Anfrage. Der Bayreuther Fachanwalt Gebhard Rittger hat Klage gegen die Marktgemeinde Weidenberg eingereicht. Außerdem hat er laut Kurier-Informationen einen Antrag auf Einstellung des Vollzugs gestellt. Bürgermeister Hans Wittauer (FWG) und die Anwaltskanzlei wollten sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht näher äußern.

Hintergrund: Die Gemeinde beschloss, den Spielplatz mit Hilfe des Fördervereins Auenzwerge zu erneuern und zu erweitern. Am 17. Juni stimmten im Gemeinderat nach intensiver Diskussion elf Räte dem Vorhaben zu, fünf waren dagegen (wir berichteten).

Mittlerweile stehen das sechs mal acht Meter große Basketballfeld, neue Fußballtore, verbreiterte Fangnetze, Nest- und Doppelschaukel und das Abenteuerhaus. Laut Fördervereins-Vorsitzendem Michael Albani zahlte die Gemeinde 7500 Euro, und der Verein bezuschusste mit gut 6000 Euro.

Gegner führen an, der Bebauungsplan lasse nur einen Spielplatz für kleine Kinder und keinen Bolzplatz zu. Ferner beklagen sie mangelnde Ruhezeiten, und dass das Basketballfeld zu klein sei, um richtig spielen zu können.

Albani und seine Mitstreiter wollen morgen mit einem Ringfest auch auf die Kritiker zugehen. Von 11.30 bis 17.30 Uhr gibt es Speis und Trank sowie ein Geschwindigkeits-Schießen mit Preisen.

 

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