Die meisten Landwirte sind mittlerweile fast fertig mit dem Häckseln und stellen fest: Die Kolben sind nicht voll mit Körnern, aber in den Körnern steckt die Energie des Maises. Der Mais ist wegen des trockenen und heißen Sommers in Teilen der Region nur einen Meter hoch gewachsen. „Das führt zu einer Knappheit“, sagt Köhler. Sowohl im Bereich Viehfutter als auch in den Biogasanlagen. Für Landwirte bedeutet das, dass sie wohl Futter zukaufen müssen. „Das ist für viele ein finanzielles Problem.“ Gerade für die Milchbauern sei es schwer, weil sie wegen des niedrigen Milchpreises ohnehin Einnahmen einbüßen. Die Einschätzung einer Knappheit ist auf dem Land immer wieder zu hören. Der zweite und dritte Grasschnitt war mehr als dürftig, "wenn der vierte Schnitt nicht einschlägt, wird das Futter knapp", meint ein Landwirt.