Trickfilm-Schmiede Pixar „Toy Story“-Pionier und viele Oscars

Eine Szene des Films «A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando». Foto: -/Disney/Pixar/dpa

EMERYVILLE. Mit „A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“ bringt die Animationsschmiede Pixar ihren 21. abendfüllenden Spielfilm in die Kinos.

Das Filmstudio in Nordkalifornien, das heute zum Unterhaltungsriesen Disney gehört, begann 1986 mit Kurz- und Werbefilmen. Apple-Mitgründer Steve Jobs kaufte das Spezialeffekte-Studio damals „Star-Wars“-Schöpfer George Lucas ab.

„Toy Story“ wurde 1995 als erster Spielfilm komplett am Computer gemacht und ging als Meilenstein in die Filmgeschichte ein. Das Abenteuer um die Spielzeugfiguren Woody und Buzz Lightyear brachte Regisseur John Lasseter einen Extra-Oscar für Entwicklung und Anwendung innovativer Technik ein.

Seit Einführung der Oscar-Kategorie „Bester animierter Spielfilm“ im Jahr 2002 gewann Pixar neun Trophäen, darunter für „Findet Nemo“, „Ratatouille“, „Oben“, „Toy Story 3“, „Alles steht Kopf“ und zuletzt für „Coco“. Steve Jobs verkaufte Pixar Anfang 2006 in einem über sieben Milliarden Dollar schweren Deal an den Disney-Konzern.

Mehr als 1200 Menschen arbeiten in der High-Tech-Filmfabrik, die wie eine Mischung aus Spielzeugladen, Kunstgalerie und Rechenzentrum wirkt. Am Eingang stehen überlebensgroße Pixar-Figuren, die Gänge und Büros sind voll mit Zeichnungen und Modellen.

 

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