Für einige Airlines geraten die Drehkreuze in der Region in Gefahr
Konflikte und Kriege im Nahen und Mittleren Osten betreffen aber auch den Tourismus darüber hinaus, etwa weil Fluglinien wie Emirates, Qatar Airways und Etihad Flughäfen in der Region als zentrale Umstiegsorte nutzen. Flüge dieser Airlines von Europa Richtung Südostasien führen in der Regel über Abu Dhabi, Dubai oder Doha.
Die europäischen Airlines sind zumindest in der Hinsicht nicht ganz so stark betroffen, da sie ihre sogenannten Hubs meist in Europa haben. Sie müssen aber Umwege fliegen, wenn durch Kriege bestimmte Lufträume nicht zur Verfügung stehen.
Insgesamt ist es nach Ansicht des Deutschen Reiseverbands zu früh, um eine Vorhersage für die Tourismus-Branche für die nächsten Tage, Wochen und Monate aufzustellen. Höchste Priorität habe derzeit, mit Reiseveranstaltern vor Ort im Kontakt zu bleiben und Informationen auszutauschen, sagte Verbandspräsident Albin Loidl bereits am Montag auf der ITB. "Wir beobachten die Situation vor Ort sehr genau." Er hoffe auf Deeskalation und eine diplomatische Lösung des Konflikts. "Für unsere Industrie hat die Sicherheit der Reisenden und der Partner vor Ort immer die höchste Priorität."