KOMMENTAR. Ein stattlicher Eichensarg, üppige Kränze, Trompeter am Grab, die Trauerrede des Pfarrers gefolgt von einem ordentlichen Leichenschmaus: Wie eine Beerdigung auszusehen hat, darüber gab es bis Ende der 80er-Jahre Konsens. Es galt, nicht zu knausern – und so das eigene wie das Gesicht des Verstorbenen zu wahren. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Gesellschaft ist heute offener, vielfältiger, individueller. Dieser Wandel macht sich auch in der Bestattungskultur bemerkbar.