Idyllisch ist es in Oberbayern zweifelsohne: Kuhglockengebimmel auf der Alm, lagunenblaue Bergseen, verschneite Gipfelspitzen, die in den wolkenlosen Himmel ragen. Aber wer A sagt, muss auch B sagen. „B“ bedeutet in dem Fall: Aneinandergereiht wie Ameisen strampeln Radfahrer den steilen Berg hoch, zehn Selfies später geht’s wieder runter – und schon ist die Tour zu Ende. „Berg rauf, Rast in der Hütte, Berg runter – das war’s“ – so beschreibt es Ralf Wittmann vom Fichtelgebirgsverein (FGV). Immer mehr Menschen erkennen das.