Wieder ein Gegentor in eigener Überzahl
Obwohl es bereits nach acht Sekunden je eine Strafzeit auf beiden Seiten gab (Sergej Stas und Chris St. Jacques) fehlte der Partie zunächst die Leidenschaft, die man aufgrund der enormen Bedeutung erwarten durfte. Beide Mannschaften blieben oft in der neutralen Zone hängen, was mehr an schlechten Pässen lag, als am Körpereinsatz der gegnerischen Defensive. Die Tölzer kamen nur vereinzelt zu Möglichkeiten, wenn ihr Forechecking griff, oder der Bayreuther Aufbau schon im eigenen Drittel ungenau war. Viel häufiger kamen die Tigers zu ernsthaftem Abschluss, aber es fehlte an Durchschlagskraft und Präzision, um den erneut zuverlässigen Löwen-Torwart Mikko Rämö vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Die beste Chance hatte Luca Gläser, als er allein auf das Tor zulief, aber mit Schuss und Nachschuss am finnischen Torwart scheiterte (12.).