Theta-Cottenbach bald wieder offen Mit Zement gegen den Hangrutsch

Schweres Gerät ist derzeit noch im Einsatz, um die Kreisstraße BT 14 zwischen Cottenbach und Theta wieder in Form zu bringen. Foto: Gabi Schnetter/Gabi Schnetter

Das ist der Hang, der seit Jahrzehnten rutscht. Tonschicht liegt hier auf Tonschicht, und in Verbindung mit Wasser bricht die Straße BT14 regelmäßig. Mit Hilfe von Zement und grobem Felsgestein soll Abhilfe geschaffen werden.

Cottenbach - Seit Jahrzehnten macht die Kreisstraße BT 14 zwischen Cottenbach und Theta immer wieder Probleme. Vor allem an der Hangkante bricht der Asphalt.

Nach den letzten Starkregenereignissen war es besonders schlimm. Der Asphalt brach großflächig auf einer Länge von mehreren Metern, die Straße sackte ab und musste gesperrt werden.

Wie das Landratsamt mitteilt, wurde zunächst eine umfangreiche Untersuchung des Untergrundes vorgenommen. Das Ergebnis: In dem betroffenen Bereich befindet sich in etwa drei Metern Tiefe eine Gleitschicht, die den Hang instabil macht. Dieser bindige Lehm oder Ton wurde nach Absprache mit dem Bodengutachter zum Großteil ausgehoben und auf einer Tiefe von bis zu viereinhalb Metern durchbrochen. Mit den Arbeiten war die Firma Kornburger aus Weidensees beauftragt. Grobes Felsgestein, Kalk und Zement als hydraulische Bindemittel sollen für die Zukunft stabilisieren. In diesem Zusammenhang wurde auch die Entwässerung des Hanges verbessert.

Über diese Schichten trägt das Bauunternehmen derzeit wieder den normalen Straßenaufbau mit Frostschutzschicht und Asphalt auf. Wenn alles klappt wie geplant, soll die Straße bereits am Freitag, 6. August, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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