Thema: Wasserversorgung Steuergeld verschwendet: Feuerwehr als Zugpferd

Zum Artikel „Leupser Quelle für Ringleitung geopfert“, Kurier vom 24. August.

Unnötig verschwendete Steuergelder braucht der Brandschutz nicht mehr. Um die Geldverschwendung unserer Bürgervertreter zu rechtfertigen, dienen Angstmacherei vor Bränden im 18. Jahrhundert und den 50er Jahren dazu, die Feuerwehren vor den Karren zu spannen.

Neueste Techniken der Alarmierung, teuere Löschautos, die fast um jeden Ort herum stationiert sind, sowie Löschwasserbehälter, Teiche, Bäche und geringere Brandlasten der neuen Häuser wären aber Grundlagen für eine Neuplanung des Brandschutzes.

Trotz des Rates des obersten Feuerwehrmannes, Herrn Schreck, will ein neuer Experte der Juragruppe den Leupser Hochbehälter mit einer Pumpe, verengt auf Dreiviertel Zoll, schnell füllen.(Kurier vom 13. August). Einstimmig haben elf Pegnitzer Räte am 5. Oktober 2017 drei ehemals selbstständige Wasserversorgungen an die Juragruppe verschenkt (siehe Protokoll 20. September 2017). Schenkungen können aber zurückgefordert werden, wenn Unfug damit getrieben wird.

Mit der Rücknahme der alten Förderung kommt nun plötzlich ein neuer Förderbescheid des Wasserwirtschaftsamtes Hof. Darin wird zusätzlich das Vorhaben Trockau genannt. Reicht nun in Trockau das Wasser auch nicht mehr? Oder ist das ein cleverer Zug, um doppelte Förderung zu bekommen?

Bis Dezember 2021 läuft hier die Frist. Also hat man noch genug Zeit, auf neue Dinge zu warten. Die Quellen können sich erholen, Wetterbedingungen ändern sich, die Ansicht beteiligter Menschen kann sich ändern und der eine und andere ist hoffentlich nicht mehr an entscheidender Stelle.

Es kann sich alles zum Guten wenden. Durch die höhere Förderung kann die Ringleitung gebaut werden. Bei den Orten wird jeweils ein Übergabepunkt gefertigt, und nicht vergessen kräftig Glasfaserleerrohre mit einzugraben. Das steigert die Nebentätigkeiten der Juragruppe und Geld fließt in unsere Steuersäckel.

Das Beste kommt zum Schluss. Die schönen blauen und grünen Leitungen (siehe Foto im Kurier vom 1. August) können schnell abgebaut und aufgehoben werden, um die nächste trockene und wasserkranke Ortschaft schnell und überraschend anschließen zu können. Durch die Rückerstattung der 50.000 Euro wäre unsere Gemeinde weniger klamm und unser Wasserversorger könnte noch mehr Fernleitungen bauen.
 

 

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