Kurz vor der US-Wahl meldete der Rundfunk (wahrscheinlich DLF), dass die US-Wirtschaft im letzten Quartal ein formidables Wachstum von 33,1 Prozent verzeichnete.

Weniger beachtet wurde später eine Berichtigung, laut Handelsblatt vom 5. Januar: „Dass ... ein Plus von 33,1 Prozent kursiert, liegt an einer Besonderheit: Die US-Regierung meldet vierteljährliche Veränderungen des BIP so, als ob sie ein ganzes Jahr anhalten würden. Runtergebrochen auf das Quartal ergibt sich eine deutlich niedrigere Zahl. Auch der Blick auf 2019 relativiert den vermeintlichen Rekord. Die aktuellen Zahlen sind 3,5 Prozent niedriger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.“

Wer die Berichtigung nicht kennt, dürfte Trumps Kurs für hoffnungsvoll halten, besonders, wenn sie (er) um die wirtschaftliche Existenz bangt. Das könnte viele verarmte Latinos und Afroamerikaner kurz vor der Wahl veranlasst haben, sich spontan für Trump zu entscheiden.