Thema: Radfahrer Separate Schnellstrecke für Sportradler

Zum Artikel „Radeln in Bayreuth“, Kurier vom 5. August.

Vor einem Jahr bin ich nach Bayreuth gezogen. Ich bin erstaunt und erfreut, über die guten Bedingungen, die ich als jemand, der sich überwiegend mit dem Fahrrad bewegt, hier vorgefunden habe. Viele ausreichend breite, autofreie und asphaltierte Radwege beziehungsweise Wege, die sich Radfahrer und Fußgänger teilen. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten.

Problemfall Innenstadt: Große Teile der Innenstadt sind als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen, in der sich Fußgänger (mit Vorrang), Radfahrer und Autofahrer bewegen können. Dies setzt aber voraus, dass alle Verkehrsteilnehmer aufeinander Rücksicht nehmen.

Die sich aus dem Verkehrszeichen ergebende Verpflichtung zur Fortbewegung im Schritttempo wird leider von einigen Radfahrern grob missachtet. Sie benutzen den Straßenzug Maximilianstraße/Richard-Wagner-Straße als Schnellstrecke zum Durchqueren der Innenstadt. Oft kommt es dabei zu kritischen Situationen mit Fußgängern und vorschriftsmäßig langsam fahrenden Radfahrern.

Es sollte deshalb ein Weg gefunden werden, die Sportradler in der Innenstadt von den übrigen Verkehrsteilnehmern – eventuell durch das Angebot einer separaten Schnellstrecke am Rande der Innenstadt – zu trennen.

Problemfall Kulmbacher Straße – Am Sendelbach: Durch die Sperrung der Zufahrt der Straße Am Sendelbach für Kraftfahrzeuge bei gleichzeitiger ampelgeregelter Querung des Hohenzollernrings in beiden Richtungen für Radfahrer ist eine sichere Verbindung zwischen Mistelbach-Radweg und Innenstadt für Radfahrer geschaffen worden.

Das Problem hat sich aber an die Kreuzung Kulmbacher Straße/Am Sendelbach verlagert. Hier kommt es regelmäßig zu kritischen Situationen, zumal für die vom Mistelbach-Radweg kommenden Radfahrer an dieser Stelle die hier geltende Vorfahrtsregelung nicht erkennbar ist. Auf diese Kreuzung sollten die Verantwortlichen ein besonderes Augenmerk richten und sich Gedanken um Verbesserungen machen.
 

 

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