Thema: Nazi-Morde Erinnerung an Nordhalben

Zum Artikel „Nazi-Morde passen nicht ins Konzept“, Kurier vom 7. Juni.

Erstens finde ich es höchst befremdlich, dass seitens meines Frankenwaldvereins weiterhin jegliche inhaltliche Auseinandersetzung vorsätzlich verhindert wird – eigentlich sollte dies aus meiner Sicht sogar Anlass sein, den Hintergründen mehr auf den Grund zu gehen.

Zweitens ist natürlich die mir mindestens fahrlässig unterstellte Absicht „Tatorte von Kriegsverbrechen sollten unserer Meinung nach nicht zu etwaigen Pilgerstätten hochstilisiert werden“ – eine Stellungnahme, welche mich an eine Nordhalbener Position im Rahmen der immer noch nicht abgeschlossenen Historie über das Gedenken an einen in Nordhalben angeblich über 70 Jahre unbekannten Deserteur erinnert, Kronacher Heimatkundliches Jahrbuch 2016, S. 186, nicht das Problem:

Das Problem ist für mich das offensichtliche Einknicken vor dem in weiten Kreisen in schlechte Mode gekommenen Geschichtsklitterungen; gar nicht will ich mir vorstellen, dass sämtliche Vorstandsmitglieder diese offiziöse FWV-Position ebenso teilen.

Aber vorbildlich drittens hingegen diese Position des Deutschen Wanderverbands zum rechten Aufmarsch in Kassel: Wanderverband setzt Signal gegen rechte Hetze. Ähnliches erhoffe ich mir von einem den Werten unseres Grundgesetzes verpflichteten Verein, und derartige Positionen habe ich zum Glück in letzter Zeit auch häufiger aus dem FWV erfahren dürfen – von Hof bis Bamberg.
 

 

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