Jetzt sollten sich gelungene Jazz-Abende nicht allein an der Dichte des Zigarettenqualms in der Luft bemessen lassen. Jedoch steht der sinnbildlich für das lässige Lebensgefühl der Musiker, die zwischen 1989 und 1993 das alte Podium mit Leben füllten: „Verabreden musste man sich nicht, es war immer jemand Interessantes da“, schreibt Zinnecker.

So etwas sollte es in Bayreuth wieder geben. Die Pioniere von damals wollen nun im Reichshof die Jazz-Jam zu neuem Leben erwecken. Es ist zu hoffen, dass junge Musiker mitziehen und es dann wieder öfter qualmt: Vor Impro-Jazz und Spielfreude.

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