Thema: Impfpflicht Kein Feind mehr, keine Antikörper!

Zum Artikel „Koalition prüft Masern-Impfpflicht“, Kurier vom 26. März.

Impfungen können ein wirkungsvoller Schutz gegen schwere Erkrankungen sein. Jede Impfung ist jedoch ganz sicher ein nicht zu unterschätzender Eingriff in das Immunsystem des Impflings und daher immer mit dem Risiko vorübergehender oder dauernder Schäden verbunden. Wie also soll sich eine Impfpflicht mit dem Grundrecht des Menschen auf körperliche Unversehrtheit vertragen? 

Ich habe an einem Max-Planck-Institut für Biochemie in der Zellforschung gearbeitet, Thema sinngemäß: „Wie bringe ich harmlose Substanzen dazu, Schadstoffen die Parkplätze in den Körperzellen vor der Nase zuzuparken?“ Daher weiß ich tatsächlich, über was ich hier schreibe und nicht nur aus den Lobpreisungen der Hersteller, die verständlicherweise ein berechtigtes Interesse an Massenimpfungen und deren regelmäßigen Wiederholungen haben.

Bei jeder Impfung setzt man dem Körper einen „Trojaner“ ein. So wird der Weg einer natürlichen Infektion umgangen. Der Organismus sieht sich überfallartig vor vollendete Tatsachen gestellt. Rechtzeitig vorbereitende Abwehrmaßnahmen zu ergreifen – dazu ließ man ihm keine Möglichkeit!

Anders in der Natur. Begegnet ein Organismus einem ihm bis dahin unbekannten Erreger, so kann er sich mit Fieber, über die Schleimhautabwehr aller Körperöffnungen und über die Lymphdrüsen gegen eine Infektion wehren. Währenddessen lernt er die Eigenarten des Eindringlings kennen. Diese werden einem Identifizierungscode zugeordnet, der für diesen besonderen Keim spezifisch ist und anschließend in einer Art Verbrecherkartei für alle Zukunft abgespeichert, zugleich mit den erfolgreichsten Gegenmaßnahmen.

Diese Verbrecherkartei wird übrigens zumindest an die nächste Generation zuverlässig weitergegeben! Trifft der Körper später noch einmal auf den gleichen Erreger, so wird dieser über die Verbrecherkartei blitzschnell identifiziert. Jetzt ist das Immunsystem angeregt und produziert – dank der Kartei – Informationen – in atemberaubender Geschwindigkeit die wirkungsvollsten Antikörper in ausreichender Menge. Damit ist nun eine gute Abwehrsituation geschaffen.

Noch einmal ganz klar und deutlich: Die erfolgreiche Immunabwehr stützt sich nicht in erster Linie auf eine ständig vorhandene hohe Anzahl von Antikörpern gegen alle nur denkbaren Erreger. Bei der Vielzahl der unterschiedlichsten Krankheitskeime wäre jeder Körper damit hoffnungslos überfordert.

Vielmehr stützt sich die wirksame Abwehr in erster Linie auf die Verbrecherkartei, deren Informationen jederzeit sofort abgerufen und genutzt werden können. Es ist wünschenswert, dass sich das Wissen um diese Tatsachen ebenso weit verbreitet wie der Irrtum von der angeblichen Notwendigkeit anhaltend hoher Antikörper-Mengen. Kein Feind mehr, keine Antikörper mehr!

 

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