Thema: Demonstration Fader Beigeschmack

Zum Leserbrief „Vier-Tage-Woche in den Schulen?“ von Uwe Krumpholz, Kurier vom 18./19. April. 

Höchster Respekt! Dieser Leserbrief trifft voll ins Schwarze und gibt die Meinung eines Großteils der Bevölkerung wieder, man könnte glatt eine Gegendemonstration auf die Beine stellen.

Klimaschutz und Umweltbelastung sind tatsächlich ein großes Thema, und wir müssen uns dafür starkmachen.

Aber diese Art Demonstrationen junger Leute hat einen „faden Beigeschmack“: Warum demonstrieren zu Schulzeiten und nicht am Samstag?

Wo bleibt die Vorbild- und Beispielfunktion, wie es gehen könnte: Verzicht auf das Smartphone, Spielekonsolen, Tablet und so weiter. Verzicht auf den Energy-Drink in der Dose, Verzicht auf die Flugreise in den Urlaub – und später, wenn man selbst Geld hat, Verzicht auf einen tollen fahrbaren Untersatz, wenngleich vielleicht ein E-Auto, das aber keine umweltfreundliche Batterie besitzt und viel und oft mit Strom aufgeladen werden muss. Der Strom kommt dann woher?

Warum wird verheimlicht, dass die wirklich mutige Greta Thunberg sich klar und offen zur „sauberen Kernenergie“ bekennt?

Vielleicht deswegen, weil es sonst überhaupt nicht mehr zum aktuellen Klimaschutz-Hype passen und einen zwielichtigen Touch erhalten würde?

 

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