Texas 46 Migranten verdursten in einem Lkw-Anhänger

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Die Polizei untersucht den Anhänger in dem mehr als 40 Migranten gestorben sind. Foto: dpa/Eric Gay

An der Grenze zwischen Mexiko und dem US-Staat Texas versuchen viele Menschen, in die Vereinigten Staaten zu gelangen. In einem Lastwagenanhänger in San Antonio machen die Behörden einen schrecklichen Fund.

Im Anhänger eines abgestellten Lkw am Rande der texanischen Großstadt San Antonio sind mindestens 46 mutmaßlich illegal in die USA gebrachte Migranten tot aufgefunden worden. Mindestens 16 weitere Menschen, darunter auch Kinder, seien mit Anzeichen von Hitzeerschöpfung und offensichtlicher Dehydrierung in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Behörden der Stadt am Montagabend (Ortszeit) US-Medien zufolge auf einer Pressekonferenz mit. Der Bürgermeister von San Antonio, Ron Nirenberg, nannte den Vorfall in einem Tweet eine „furchtbare menschliche Tragödie“.

Angesichts der Zahl der Toten sprachen Medien von einem der schlimmsten Vorfälle im Zusammenhang mit illegaler Migration. Derzeit versuchten besonders viele Menschen, von Mexiko aus in die USA zu gelangen, schrieb die „New York Times“. Warum die 46 Menschen gestorben waren, war zunächst noch unklar. Wasser oder Klimaanlage habe es in dem Anhänger - einem Kühltransporter - nicht gegeben, sagte der Feuerwehrchef von San Antonio, Charles Hood, laut dem Lokalsender News4SA. In San Antonio soll es den Berichten zufolge in den vergangenen Tagen sehr heiß gewesen sein.

Drei Menschen wurden Medienberichten zufolge festgenommen. Es sei aber unklar, ob sie tatsächlich mit diesem mutmaßlichen Menschenschmuggel in Verbindung stünden, zitierte News4SA den Polizeichef der Großstadt, William McManus.

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