WEISSENSTADT – Es ist zum Haareraufen für Matthias Späthling, den Spielleiter der SpVgg Weißenstadt. Er hatte sich wohl nicht träumen lassen, dass sein „Zweitjob“ als Corona-Beauftagter des Vereins so nervenaufreibend sein könnte. Schon im August musste der Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse Fichtelgebirge rein vorsorglich für einige Tage das Mannschaftstraining und auch ein Testspiel gegen den VFC Kirchenlamitz absagen, nachdem die Freundin eines Weißenstädters Spielers mit einer Urlaubsrückkehrerin, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, Kontakt hatte. Der Spieler wiederum hatte zu einigen Mannschaftskollegen in der Arbeit Kontakt. Ohne Folgen aber, wie sich nach dem (negativen) Test herausstellen sollte.
Positiv getestet wurde dagegen vor drei Wochen ein Weißenstädter Spieler nach der Rückkehr aus Kroatien. Ebenfalls ohne Folgen aber für den Rest der Mannschaft, weil sich der Spieler sofort nach dem Urlaub in Quarantäne begeben und zwei Wochen keinen Kontakt mehr zu seinen Mitspielern hatte.
Test Corona-Verdacht: Kreisklassen-Derby abgesagt
Andreas Pöhner 18.09.2020 - 12:48 Uhr