Teilabschnitt freigegeben Radfahrer an der B 85 sind jetzt sicherer

Drei Millionen Euro hat der Radweg zwischen der Abzweigung Schwingen und Leuchau gekostet. Er ist Teil der geplanten Strecke zwischen Kulmbach und Bayreuth, die nicht nur Studenten das Radeln erleichtern soll.

Ein neuer Abschnitt für das Ziel, Kulmbach und Bayreuth mit einem durchgehenden Radweg zu verbinden, ist geschafft. Foto: Staatliches Bauamt

Seit Donnerstagnachmittag ist es so weit: Der neue Geh- und Radweg entlang der B 85 zwischen Leuchau und der Einmündung nach Schwingen zur Benutzung freigegeben. Nach knapp elf Monaten Bauzeit sei die 2,6 Kilometer lange Strecke ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Förderung des umweltfreundlichen Radverkehrs in der Region, heißt es in einer Mitteilung des Staatlichen Bauamts Bayreuth.. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Restarbeiten neben der Fahrbahn werden nach der Winterpause abgeschlossen.

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Der neue Geh- und Radweg mit einer Asphaltbreite von 2,5 bis 3,5 Metern umfasst mehrere wichtige Bauelemente. Dazu zählen eine Unterführung zur höhenfreien und sicheren Querung der Bundesstraße bei Rothenhügl sowie eine barrierefreie Querungsmöglichkeit mit Mittelinsel bei Rohr. Im Zuge des Baus der Querungsstelle wurden die bestehenden Bushaltestellen versetzt und barrierefrei umgestaltet. Zusätzlich wurde ein Linksabbiegestreifen für Rohr angelegt, der den Verkehrsfluss auf der B 85 verbessern und die Sicherheit beim Abbiegen erhöhen soll. Ein neuer, etwa 300 Meter langer Geh- und Radweg auf der westlichen Seite der B 85 bindet zudem den Radverkehr aus Wehelitz an das Radwegnetz an. „Mit der Fertigstellung dieses Teilstücks machen wir einen weiteren Schritt zur Verbesserung der Radinfrastruktur zwischen Kulmbach und Bayreuth. Die Sicherheit der Radfahrer stand bei diesem Projekt an oberster Stelle“, betont Behördenleiter Uwe Zeuschel.

Die gesamte Baumaßnahme wurde unter laufendem Verkehr und ohne Vollsperrung durchgeführt, was eine besondere Herausforderung darstellte. Eine feierliche Freigabe des Geh- und Radweges ist nach Abschluss der Restarbeiten im Frühjahr 2025 geplant, informiert das Bauamt.