Die Forderung von Markus Söder (CSU), das monatliche Taschengeld von 140 Euro für Flüchtlinge abzuschaffen, stößt auf geteiltes Echo. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, warf Söder Populismus vor. „Söder biedert sich mit seinen Parolen den Stammtischen an.“ Unterdessen forderten die Kommunen Leistungskürzungen bei Asylbewerbern. Die Politik müsse sich auf Flüchtlinge aus Krisengebieten konzentrieren, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.