Summer Feeling Von einer Schnapsidee zu Bayreuths größtem Uni-Event

Annika Saunus
Die Gründerväter des Summer Feeling (von links): Lasse Schmitt, Raphael Suryatanto und Niklas Grasser. Foto: red

Erstmals gibt es den Sandstrand an der Bayreuther Universität im Jahr 2012. Was als Schnapsidee beginnt, entpuppt sich schon nach der Premiere als Erfolgsgeschichte. Die Gründer erinnern sich.

 
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Vor 14 Jahren, im Sommer 2010, dachten sich die Sportökonomie-Studenten Lasse Schmitt, Niklas Grasser und Raphael Suryatanto: Auf ihrem Campus an der Universität Bayreuth, da fehlt noch etwas. Der Sommer war da, das Wetter passte und die Sportbegeisterung kam bei den drei „Spökos“ natürlich auch nicht zu kurz. Alles da, nur der passende Ort zum Entspannen und Verweilen an der Uni hat gefehlt.

„Nach dem Hochschulsport oder einer späten Vorlesung hatten wir uns auf ein Bierchen auf dem Balkon unserer WG eingefunden und mal überlegt, was man so machen könnte,“ erzählt Schmitt die Gründungsgeschichte während eines Interviews mit den Organisatoren der zurückliegenden Summer-Feeling-Ausgabe. „Wir haben da schon bisschen kreativer und verrückter gedacht. Irgendwann kam die Idee, unser Campus- Rondell bietet doch eigentlich echt Potenzial, was nicht ausgenutzt wird. Wie wäre es, wenn man da einen Strand drauf baut?‘“

Basierend auf der wortwörtlichen Schnapsidee entschlossen sich die drei engagierten Studenten dem Projekt nachzugehen und das Summer Feeling am Unistrand ins Leben zu rufen.

Mit Gegenwind hatten die drei Gründer erstaunlich wenig zu kämpfen. „Wenn da drei junge Studenten ankommen und für ein riesiges Event den ganzen Campus umgestalten wollen, ist eine gewisse Skepsis auch gesund und natürlich, aber es ist nie so ausgeartet, dass uns Steine in den Weg gelegt worden,“ erinnert sich Suryatanto.

Im Sommer 2012 wurde aus der für viele zunächst schlicht verrückt erscheinenden Idee tatsächlich Realität – das Campus-Rondell der Uni verwandelte sich mit dem tonnenweise aufgeschütteten Sand in den lang erträumten Unistrand mit Beachfeldern.

Nachdem sich das erste Summer Feeling als voller Erfolg herausstellte, wurde die Veranstaltung mit Ausnahme der Pandemie-Jahre jeweils zu WM- und EM-Jahren wieder zum Leben erweckt – für die Gründer keine Selbstverständlichkeit. „Wir waren uns damals nicht sicher, wie lange das Summer Feeling weitergelebt werden kann“, schildert Schmitt. „Wir wussten natürlich nicht, inwiefern es im wortwörtlichen Sinne im Sande verläuft.“

Doch mit jeder Ausgabe wuchs das Summer Feeling ein kleines Stückchen mehr: Mehr Sand, mehr Kultur, mehr sportliche Highlights sorgten dafür, dass das Summer Feeling mittlerweile ohne Zweifel das größte Event der Uni Bayreuth ist – eigens und ausschließlich organisiert von Studierenden. „Wir verfolgen es nach wie vor und sehen, dass es von Jahr zu Jahr immer professioneller wird, das freut uns natürlich und macht uns unglaublich stolz“, sagt Grasser. - Die weiteren Artikel zum Summer Feeling finden Sie >>> HIER <<<

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