In allen Football-Teams gibt es eine klare Rollenverteilung, jeder Akteur ist sich seiner Aufgabe bewusst. Auch Lars Heidrich (23). Folglich hat der Quarterback des deutschen Nationalteams kein Problem damit, trotz seiner starken Leistung beim jüngsten 55:12-Erfolg gegen die Fehervar Enthroners wieder in die zweite Reihe zu rücken. „Als ich in Stuttgart zugesagt habe, wusste ich, dass ich der Ersatzmann sein werde“, sagt der Surge-Spielmacher, „und ich bin ein Teamplayer. Ich würde nie etwas tun, was der Mannschaft schaden könnte.“ Träume? Sind trotzdem erlaubt. Weshalb es in dieser Saison für Lars Heidrich nicht nur um den Einzug ins Finale der European League of Football (ELF) in Stuttgart geht. Sondern ein bisschen auch um seine eigene Zukunft.