Studiobühne Bayreuth Tapferes Schneiderlein in der Eremitage

Mit einer freien Interpretation von „Das tapfere Schneiderlein“ der Gebrüder Grimm liefert die Bayreuther Studiobühne die zweite Uraufführung ihrer Sommerspiele.

Mit einer freien Interpretation von „Das tapfere Schneiderlein“ der Gebrüder Grimm liefert die Bayreuther Studiobühne die zweite Uraufführung ihrer Sommerspiele. Foto: Thomas Eberlein

Das tapfere Schneiderlein der Gebrüder Grimm frei interpretiert als „Mut-mach-Geschichte“ von Ulrike Zeitz wird die zweite Uraufführung der Sommerspiele der Studiobühne Bayreuth. Das teilt das Theater-Ensemble am Freitag mit.

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Uraufgeführt wird das Stück am 19. Juni um 17 Uhr im Römischen Theater der Eremitage in Bayreuth. Weitere Aufführungen gibt es am 29. Juni sowie 13., 20. und 27. Juli, jeweils um 17 Uhr.

Handlung

Versehentlich hat das Schneiderlein beim Karate-Training sieben Fliegen mit einem Streich platt gemacht und verspricht, sieben gute Taten zu vollbringen, um es wieder gut zu machen, wird die Handlung in der Mitteilung beschrieben. Es bricht voller Mut und Tatendrang auf in die große weite Welt. Auf den Gürtel mit der Inschrift „Sieben auf einen Streich“ reagieren die Leute unterwegs zwar seltsam, aber davon lässt sich das Schneiderlein nicht beirren!

Es stellt sich dem „Riesen-Problem“, trifft auf ein wütendes Wildschwein, lernt ein Einhorn kennen und hilft dem König beim Kampf um die wilde Wiese. Alles ein bisschen wie im Märchen, oder nicht?

„Das tapfere Schneiderlein“ ist eine Stunde Kindertheater voller ungewöhnlicher Ideen, mit Streit und Ungerechtigkeit umzugehen, Spaß am Spiel und einem Schneiderlein mit einem großen Herz für alle Lebewesen.

Besetzung

In der Titelrolle ist Stefan Schneller zu sehen. In weiteren Rollen Birgit Franz, Melanie Frick, Nathan Herzfeld, Olha Hordyshevska, Michael Münzel, Robert Reihl und Ute Schlüchtermann. Bühnenbild und Kostüme sind von Ingrid Wachsmann unter Mitarbeit von Sarah Martin. Die Musik komponierte Jürgen Skambraks, das Maskenbild ist von Ylva Kröner.