Es spitzt sich immer mehr zu im Streit zwischen der fristlos gekündigten Kommunbräu-Wirtin Foteini Batzaka und der Genossenschaft. Die hat den Pachtvertrag, der eigentlich noch acht Jahre laufen würde, im April fristlos gekündigt. Angebliche schwere Verfehlungen hätten dies alternativlos gemacht, argumentiert der Kommun-Vorstand. Doch die Wirtin will nicht gehen, verkauft seit dem 1. Mai Bier von fremden Marken in Gläsern mit der Aufschrift „Kulmbacher Kommunbräu“. Die Fetzen fliegen zwischen den Streitparteien. Jetzt hat die Auseinandersetzung einen vorläufig neuen Höhepunkt erreicht: An der Eingangstür der Brauereiwirtschaft hängt seit Pfingsten ein Schild mit der mit vielen Ausrufezeichen versehenen Aufschrift: „Hausverbot!!! Für das ganze Brauerei Team! Zugang nur am Sudhaus erlaubt!“