Strafen drohen Polizei nimmt Auto-Drifter ins Visier

red
Symbolfoto. Foto: picture alliance/dpa/dpa-tmn | Thomas Geiger

Mit den ersten Schneefällen und den damit verbundenen winterlichen Straßenverhältnissen zeigt sich das unerfreuliche Phänomen der Auto-Drifter, schreibt die Polizei am Mittwoch.

Bayreuth - Alle Jahre wieder finden sich dann junge Autofahrer auf zugeschneiten Straßen und Parkplätzen ein, um ihre Fahrzeuge in Schlangenlinien und Kreisen „driften“ zu lassen.

Neben den Beschwerden der Anwohner über unnötigen Lärm, ist in manchen Fällen auch ein nicht unerheblicher Flurschaden zu beklagen. Dies führt in der Regel zu strafrechtlichen Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Wird nur ein verbotswidriges „Driften“ festgestellt, so sieht der neue Bußgeldkatalog eine Strafe von 100 Euro vor, die bei einer Vorsatztat auch massiv angehoben werden kann. Gegebenenfalls wird auch die zuständige Fahrerlaubnisbehörde mit der Bitte um Prüfung der charakterlichen Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges informiert.

Die Polizeiinspektion Bayreuth-Land weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zukünftig verstärkt Kontrollen mit konsequenter Ahndung durchgeführt werden. 
 

 

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