Auf die Frage, ob die geplanten Schock-Fotos auf Zigarettenpackungen Arbeitsplätze bei BAT in Bayreuth kosten, erwidert sie, die Warnhinweise mit Schockbildern seien nur eine der geplanten Maßnahmen, die voraussichtlich ab 2016 in Deutschland im Markt zu sehen sein würden. Dazu kämen zum Beispiel die Standardisierung von Produkt und Verpackung sowie ein Verbot kompletter Produktsegmente. Dies komme einer Marken-Enteignung gleich. Die gesundheitspolitischen Ziele würden so nicht erreicht, sondern vielmehr durch zu erwartenden Anstieg von Produktfälschungen und Schmuggel konterkariert. Noch aber seien viele Detailfragen der Umsetzung in deutsches Recht offen. BAT sehe noch erheblichen Klärungs- und Abstimmungsbedarf, bevor die neue europäische Tabakproduktdirektive in die Praxis umgesetzt werden könne.