„Energieunternehmen könnten einen Teil ihrer existierenden Produktion stilllegen und neue Projekte verschieben oder ganz aufgeben“, so van Beurden. Bleibe die Ölförderung in den USA aber hoch und das globale Wachstum schwach, könnte dies noch für eine längere Zeit für niedrige Preise sorgen.
Maria van der Hoeven, Generalsekretärin der Internationalen Energie Agentur (IEA), meint: „Das Schieferöl aus den USA hat die Spielregeln verändert.“ Die US-Förderung passe sich flexibel der Nachfrage am Ölmarkt und den schwankenden Ölpreisen an.
Bei einem Ölpreis von weniger als 70 Dollar ist laut Goldman Sachs nur ein Drittel aller Investitionen in neue Öl- und Gasfelder noch profitabel. Fast eine Billion Dollar seien „Zombie-Investments“, die sich nicht rechneten. Diese Angst treibt die großen Ölkonzerne um, die nach heftigen Gewinneinbrüchen allesamt ihre Investitionen zurückfahren.
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Mit Material von dpa