Unfall auf A9 Über 10.000 Liter Milch ausgelaufen

, aktualisiert am 07.12.2023 - 13:29 Uhr

Zu Verkehrsproblemen kommt es seit dem Donnerstagvormittag auf der A9 zwischen Pegnitz und Bayreuth-Süd. Ein Milch-Lastwagen ist verunglückt. Es bildet sich ein kilometerlanger Stau.

 
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Auf der A9 kommt es seit dem frühen Vormittag zu Verkehrsbehinderungen zwischen der Anschlussstelle Trockau nach Bayreuth-Süd. Wie die Polizei Oberfranken meldet, ist am Donnerstagmorgen gegen 8.30 Uhr ein Milchlaster auf der Autobahn verunglückt. Der Laster kam durch einen geplatzten Reifen ins Schleudern, kippte auf die rechte Seite und durchbrach die Schutzplanke.

Der Tanklaster war mit 21.000 Litern Milch befüllt. Über 10.000 Liter davon sind auf die Fahrbahn ausgelaufen und neben der Autobahn versickert, wie ein Sprecher der Polizei mitteilt. Der 51-jährige Fahrer hat sich durch den Unfall mittelschwer verletzt. Rettungskräfte mussten ihn aus dem Führerhaus befreien.

Die A9 ist nach derzeitigem Stand (9.50 Uhr) nur auf der linken Spur befahrbar. Der Verkehr staut sich jedoch schon vor der Unfallstelle zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und Trockau auf vier Kilometer Länge, wie der Bayern-3-Stauzeitmelder bekannt gibt (Stand: 12.01 Uhr). 

Sowohl das Technische Hilfswerk, Feuerwehren und Rettungsdienst sind mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Inzwischen konnte ein Abschleppdienst den Anhänger wieder aufrichten. Die Teilsperrung dürfte sich wegen der aufwendigen Bergung noch bis in die Mittagsstunden ziehen. Der Sachschaden kann noch nicht abgeschätzt werden. Wir berichten, sobald es neue Informationen gibt.

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