Startschuss für Heinersreuther Kita und Ganztagsschule Spatenstich in trauter Runde

Symbolischer Spatenstich für die neue Kita und Ganztagsschule. Von links Architekt Bernd Detsch, Bürgermeisterin Simone Kirschner, Schulleiterin Martina Vogler und Pfarrer Otto Guggemos. Im Hintergrund zu sehen: die provisorischen Container für die Kindergartenkinder. Foto: Gabi Schnetter

Lange hat es gedauert, jetzt ist es endlich soweit: symbolischer Spatenstich für das 2,7 Millionen-Projekt der Gemeinde Heinersreuth: der Neubau der Kita und der Ganztagsschule.

Heinersreuth - „Heute hätten wir eigentlich schon Richtfest feiern können,“ sagt Architekt Bernd Detsch. Bürgermeisterin Simone Kirschner ist dennoch froh, dass der symbolische Spatenstich für den Neubau Kindertagesstätte und Offene Ganztagsschule endlich stattfinden kann. An einem sonnigen Vorfrühlingstag und corona-bedingt in ganz kleiner Runde fällt der Startschuss für das 2,7-Millionen-Projekt, für das die Gemeinde einen Kredit aufnehmen musste.

Auf dem alten Schlittenhang

Nur Schulleiterin Martina Vogler und Pfarrer Otto Guggemos stehen noch mit auf der vor einem Tag eingerichteten Baustelle, mitten am früheren Schlittenhügel der Kindergartenkinder. Quer über die Rasenfläche, neben den provisorischen Containern für die Kindergartenkinder ist die Zufahrt für die Baufahrzeuge vorbereitet und geschottert, ein Teil des Hanges ist bereits abgebaggert und ein mächtiger Kran überragt das Ganze. Nach sehr kurzer Planungsphase sei es nun endlich gelungen, die vielen Steine, die dem Projekt im Weg lagen, aus dem Weg zu räumen, sagt Kirschner, die auf den baldigen Umzug der Kinder aus dem Interimsbau in den Neubau hofft. Ob das noch in diesem Jahr so weit sein wird, mag Architekt Detsch nicht versprechen. „Wir hoffen es, wenn alle Lieferketten aufrecht erhalten werden.“ Damit steht dann auch genügend Platz für den Kinderzuwachs zur Verfügung, freut sich Martina Vogler. Dank sagt Kirschner auch der Baufirma, die lange im Standby-Modus habe ausharren müssen bis die Planung endlich spruchreif war.

Zeitversetzte Förderung

Die staatliche Förderung komme erst zeitversetzt, sagt Kirschner, denn viele Fördertöpfe seien leer, sodass die Gemeinde in Vorleistung gehen müsse. Reiner Böhner, SPD-Fraktionssprecher, der auch die Idee zum Neubau hatte, freut sich trotz der Corona-bedingten Ausladung, „dass es nun endlich losgeht.“ Er erinnert im Gespräch mit unserer Zeitung an die ersten Überlegungen, das Sportheim abzureißen oder im Bestand umzubauen, um mehr Platz zu bekommen. „Wir von der SPD sind überzeugt, dass der Neubau die sinnvollste und wirtschaftlichste Lösung ist.“ Damit werde ein weiterer Schritt getan in Richtung Bildungs,– Bewegungs- und Bürgerzentrum, „ein schöner Mittelpunkt für Heinersreuth, den Ort, der eigentlich kein Zentrum hat,“ wie Kirschner betont.

 

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