Startchancen-Programm ausgeweitet Diese neun Schulen aus Region Bayreuth werden gefördert

Mit dem Startchancen-Programm fördert der Freistaat Digitalisierung und pädagogische Betreuung in Schulen „mit besonderen Herausforderungen“, wird mitgeteilt.

Die Jean-Paul-Schule ist eine von zehn Schulen im Raum Bayreuth, die durch das Startchancen-Programm gefördert werden. Foto: Eric Waha/Archiv

Die Bayerische Staatsregierung hat das Startchancen-Förderprogramm zum Schuljahr 2025/26 ausgeweitet, heißt es in einer Pressemitteilung vom CSU-Landtagsabgeordneten Franc Dierl am Freitag. Zu den bisher 100 Schulen kommen landesweit 480 neu hinzu. Dazu gehören auch zehn Schulen in Stadt und Landkreis Bayreuth.

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Acht Schulen in der Stadt und eine im Landkreis Bayreuth werden gefördert

Das sind der Mitteilung nach in der Stadt Bayreuth die Staatliche Berufsschule 3, Albert-Schweitzer-Schule, Herzoghöhe-Schule, Grundschule St. Georgen, Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Jean-Paul-Schule, Luitpold-Schule und Mittelschule Bayreuth Altstadt sowie im Landkreis die Grundschule Warmensteinach.

MdL Franc Dierl freue sich, dass damit „wichtige Bildungseinrichtungen in unserer Region gestärkt werden“. Das Startchancen-Programm gebe Schulen zusätzlichen Rückenwind – „mit moderner Infrastruktur, innovativer digitaler Ausstattung und mehr pädagogischem Personal“, heißt es in der Mitteilung. „Das ist ein echter Gewinn für unsere Schülerinnen und Schüler, entlastet aber auch spürbar die Lehrkräfte.“

Mehr als zwei Millionen Euro pro Schule „mit besonderen Herausforderungen“

Das Ziel des Programms: „Bildungserfolg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“ Deshalb richte sich die Förderung gezielt an Schulen mit „besonderen sozialen Herausforderungen“, heißt es. Bayernweit hätten sich an bisher 100 Modellschulen gezeigt, wie viel Potenzial im Startchancen-Programm stecke. „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv“, wird Dierl zitiert. „Die Mittel werden sinnvoll eingesetzt für moderne Lernumgebungen, neue digitale Tools oder zusätzliche Fachkräfte.“ Über die Programmlaufzeit kämen so Förderungen von im Schnitt mehr als zwei Millionen Euro pro Schule zustande.

Dierl sei überzeugt: „Jedes Kind soll die Chance bekommen, sein Potenzial voll zu entfalten, unabhängig von Herkunft oder sozialem Umfeld. Deshalb sei es ihm wichtig, dass die Mittel dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden. makl