Starker Dauerregen Hochwasser: Entspannte Lage am Roten Main

Trotz des Dauerregens auch über Bayreuth ist die Lage am Roten Main nicht so angespannt wie befürchtet: Sven Wasel vom Wasserwirtschaftsamt Hof (WWA), der am Dienstag für den Hochwassernachrichtendienst (HND) zuständig ist, sagt, im Einzugsgebiet des Roten Mains sei die Lage relativ entspannt. Anders als am Weißen Main.

Bayreuth - Der starke Regen, der ab der Nacht zum Dienstag dauerhaft auch über Bayreuth und der Region niedergegangen ist, hat die Pegel der Flüsse und Bäche – wie an der Mistel in der St.-Nikolaus-Straße in der Bayreuther Altstadt – wieder steigen lassen. Aber im Einzugsgebiet des Roten Mains „nicht so stark wie prognostiziert. Hier ist weniger Regen runtergekommen als erwartet“, sagt Sven Wasel vom Wasserwirtschaftsamt Hof, der am Dienstag für den Hochwassernachrichtendienst zuständig war, am späten Dienstagnachmittag auf Anfrage des Kuriers.

Entspannter als am Weißen Main

„Damit ist die Lage im Bayreuther Raum tatsächlich entspannter als im Einzugsgebiet des Weißen Mains im Kulmbacher Raum.“ In Bayreuth hatte der Main – zum ersten Mal wieder seit der Schneeschmelze und dem Regen am 29. Dezember – die unterste Meldestufe eins überschritten.“

Meldestufe zwei kann noch folgen

„Es kann sein, dass die Meldestufe zwei noch folgen wird“, sagt Wasel. Auch Ölschnitz und Warme Steinach könnten die erste Meldestufe erreichen. Die Lage am Dienstag habe gezeigt: Trotz exakterer Wetter-Vorhersagen sei es nach wie vor nicht einfach für die Experten, die Hochwasser-Entwicklung abzusehen.

Wie Wasel weiter sagt, könne jeder die aktuelle Entwicklung an den Pegelständen über die Webseite www.hnd.bayern.de abrufen und sich ein Bild von der Lage in seiner Nähe machen.

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