Stadtbus Bayreuth Ab Sonntag reicht OP-Maske

Redaktion
In Bussen und Bahnen in Bayern tut's ab Sonntag auch eine medizinische Maske. Foto: dpa

Ab Sonntag, 3. Juli, können Fahrgäste im Stadtbusverkehr der Stadtwerke Bayreuth alternativ zur FFP2-Maske auch eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Dies hat die bayerische Staatsregierung beschlossen.

Bislang galt im bayerischen Bussen und Bahnen die FFP2-Maskenpflicht. Diese Regelung hat die bayerische Staatsregierung nun gelockert: Ab Sonntag, 3. Juli, reicht es, wenn Fahrgäste mindestens eine OP-Maske tragen. Die neue Regelung gilt vorerst bis zum 30. Juli.

Jan Koch, Sprecher der Stadtwerke Bayreuth, bittet in einer Pressemitteilung die Fahrgäste, sich daran zu halten: „In der Stadt Bayreuth liegen wir wieder bei einer Inzidenz von über 800. Das zeigt, dass Corona noch längst nicht weg ist. Das Tragen einer Maske im Bus schützt uns alle. Leider mussten wir in den vergangenen Wochen viele Diskussionen führen, die uns aber allesamt nicht weiterbringen. Die Maskenpflicht gilt und wir sind angehalten, sie zu kontrollieren.“

Problematisch sei, dass durch das 9-Euro-Ticket häufig Fahrgäste aus anderen Bundesländern in Bayreuth unterwegs seien, in denen teilweise bereits gelockerte Regelungen im ÖPNV gelten.

Das 9-Euro-Ticket sehe man bei den Stadtwerken Bayreuth generell positiv. „Das wird in Bayreuth sehr gut angenommen. Wir haben in den vergangenen vier Wochen mehr als 11.000 Tickets verkauft. Damit hat rein rechnerisch bereits jeder siebte Bayreuther ein 9-Euro-Ticket gekauft.“

Im gesamten Gebiet des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN), dem der Bayreuther Stadtbusverkehr angehört, waren es bislang knapp 350.000 Tickets.

Koch hofft, dass sich die Begeisterung für den ÖPNV auch in der Zeit nach dem 9-Euro-Ticket hält. „Bedingt durch Corona haben wir viele Fahrgäste verloren. Wir sind inzwischen auf dem Weg der Besserung, allerdings gibt es noch Luft nach oben. Das 9-Euro-Ticket war ein erster Schritt, aber die Politik muss noch mehr tun, wenn mehr Menschen dauerhaft auf Bus und Bahn umsteigen sollen.“
 

 

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