Der Prophet gilt nichts im eigenen Land: Das bekommt die Wunsiedlerin Beate Roth gerade zu spüren. Während ihr Buch „Jean Paul häppchenweise“ im Gedenkjahr zum 200. Dichter-Todestag von der ARD über die FAZ bis hin zum Deutschlandfunk durch alle Medien rauscht und die Foodstylistin für Lese- und Kochtermine von Berlin bis München, von Leipzig bis Frankfurt sowie von Hof bis Bayreuth reist, will in Wunsiedel, dem Geburtsort des Klassikers und zugleich dem Wohnort der Autorin, niemand etwas von diesem Buch wissen.