Sportzentrum gesperrt Ball macht drei Hallen unbespielbar

Ruhender Ball: Im Sportzentrum kann derzeit nicht gespielt oder trainiert werden. Foto: Eric Waha

Kleine Ursache, große Wirkung: Ein fehlgeleiteter Fußball hat dafür gesorgt, dass vorerst das Bayreuther Sportzentrum geschlossen bleiben muss.

 
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Nach Auskunft des städtischen Pressesprechers Joachim Oppold war der Auslöser ein Missgeschick beim Schulsport am vergangenen Dienstag: „Durch einen Fußball-Schuss an die Decke löste sich eine Lamelle der Deckenverkleidung.“ Daraufhin sei es aus Sicherheitsgründen erforderlich gewesen, die Hallen des Sportzentrums durch Hochbauamt und Sportamt „bis auf Weiteres“ sperren zu lassen. „Das Hochbauamt ist bereits an der Umsetzung einer Lösung“, berichtet Oppold. „Soweit die Verfügbarkeit des benötigten Materials gegeben ist, könnte die Mittelhalle bereits ab Ende nächster Woche wieder nutzbar sein.“

Die Dauer der Sperrung in den beiden kleineren Nebenhallen sei dagegen noch nicht absehbar. Dort werden die Arbeiten erst anschließend beginnen, ebenfalls unter dem Vorbehalt „sobald das Material vorhanden ist“.

Keine Ersatzhalle für Basketball-Damen

Zumindest am kommenden Wochenende wird somit im Sportzentrum überhaupt keine Veranstaltung stattfinden können. Betroffen sind davon in erster Linie die Basketball-Mannschaften des BBC Bayreuth, denen vonseiten der Stadt kleinere Ersatzhallen angeboten wurden. Das zweite Frauen-Team (gegen BBC Coburg) und die dritte Männermannschaft (gegen TSV Staffelstein) weichen mit ihren Bezirksligaspielen am Samstag um 15.15 beziehungsweise 17.30 Uhr in die Turnhalle der Volksschule Meyernberg aus.

Für das am Samstag um 20 Uhr angesetzte Heimspiel der Regionalliga-Damen gegen den TV Marktheidenfeld ließ sich dagegen in Bayreuth kein anderer Austragungsort finden, der den Anforderungen der dritthöchsten Spielklasse gerecht wird. Am Donnerstag war noch in der Diskussion, ob die Partie deswegen abgesagt werden muss, oder ob sich beide Vereine auf einen Tausch des Heimrechts einigen könnten.

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