Seit 2018 gab es keinen Spielplatz mehr in der Peuntgasse. Der alte musste wegen Umbauarbeiten an den direkt angrenzenden Auto-Stellplätzen abgebaut werden und diente zwischenzeitlich als Lagerfläche, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Die Peuntgasse sei ein sehr historischer Fleck, deshalb sei der Neuaufbau des Spielplatzes durch archäologische Arbeiten verzögert worden, sagt Ebersberger. Die Kinder in der Nachbarschaft mussten dadurch zwei Jahre auf ihren Spielplatz verzichten.

„Der Spielplatz wurde sehr vermisst“, sagt Kerstin Dettlaff-Mayer, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt. Dafür sei er viel besser und schöner als der alte, meinen die Zwillinge Mina und Madita Mayer, die in der Nähe wohnen und die zweite Klasse der Graser-Schule besuchen. „Das Klettergerüst ist perfekt“, sagt Mina, aber ihr gefalle alles sehr gut. Madita ist besonders von der Nestschaukel begeistert.

Neben dieser und dem Klettergerüst gibt es außerdem eine Rutsche, einen Sandspieltisch, Schaukeln und Lianen, die das Thema „Großstadtdschungel“ des Spielplatzes widerspiegeln sollen. Dieses lässt sich auch in der Farbgestaltung, die sich an einem tropischen Vogel orientiert, und bei dem angepflanzten Bambus wiederfinden.

„Es ist ein sehr farbenfroher Spielplatz – und auch wenn er nicht der größte ist, befindet er sich dennoch in einer zentralen Lage“, sagt Oberbürgermeister Ebersberger. Laut Dettlaff-Mayer kämen viele Kinder aus dem Umkreis hierher und die Graser-Schule und das Kinderhaus seien auch in der näheren Umgebung. In der Pressemitteilung heißt es zudem, dass die Kosten für den Spielplatz, der federführend vom Stadtgartenamt errichtet wurde, insgesamt 68.000 Euro betragen.