Der Spitzenreiter unter den umleitungsträchtigen Straßensperrungen ist: der Saaser Berg. „Einige Kilometer Umleitung“ werden da die Autofahrer machen müssen, wenn die Gefällstrecke neu asphaltiert wird, sagt der stellvertretende Leiter des Straßenverkehrsamts, Heiko Ellner-Schuberth am Freitag im Gespräch mit dem Kurier. „Die Baumaßnahme starte am 11. August und dauert bis zum 18. August. Die Vollsperrung reicht vom Südfriedhof bis zum Ortseingang Forkendorf.“ Die Umleitung wird ausgeschildert sein und führt stadtauswärts über die Justus-Liebig- und die Spitzwegstraße nach Mistelbach und weiter über Hummeltal nach Gesees – und umgekehrt.

Zweiter Platz in der Umleitungslänge: Nürnberger Straße

Den zweiten Platz in der Rangliste der weitläufigen Umfahrungen sichert sich die Baustelle in der Nürnberger Straße. Ebenfalls ab dem 11. August wird dort eine Vollsperrung eingerichtet, die von der Max-von-der-Grün-Straße bis zum Kreuzungsbereich der Prieserstraße reicht. Bis 21. August wird hier gefräst und die Asphaltdecke neu gemacht. „Anliegerverkehr wird immer ermöglicht, auch zum Einkaufen kann man fahren“, sagt Ellner-Schuberth. Mit einer Ausnahme: „Am Dienstag, 18. August, wird ab 13 Uhr asphaltiert, dann sind auch die Märkte geschlossen.“ Die Umleitung: Über die Dr.-Konrad-Pöhner-, die Universitäts- und die Birkenstraße zur Cosima-Wagner-Straße und umgekehrt, sagt Ellner-Schuberth.

Änderungen im Bus-Verkehr

Bei der Baustelle ergeben sich auch Änderungen im Stadtbus-Verkehr: Eine Reihe von Haltestellen – Prieserstraße, Kreuzstein, Nürnberger Straße und Hospitalstift – werden nicht angefahren, dafür gebe es eine Ersatzhaltestelle an der Einmündung der Universitätsstraße zur Prieserstraße. Außerdem werde die Haltestelle am Taubenhaus in der Dürschnitz angefahren.

Meyernberger Straße wird auch neu gemacht

Den dritten Platz bei den Umleitungsstrecken sichert sich das Asphaltprojekt in der Bamberger und der Meyernberger Straße. Die wird zwischen Y-Haus und der Einmündung zur Laimbacher Straße vollständig gesperrt. „Aber auch hier ist während der Vor- und Nacharbeiten ein Anliegerverkehr möglich“, sagt Ellner-Schuberth. Der Bus wird ebenfalls weiter fahren, „weil es schwer ist, Ersatzhaltestellen einzurichten“. Asphaltiert werde in zwei Bauabschnitten: „Am 20. August vom Y-Haus bis zur Einmündung Neckarstraße, die dann geteilt wird.“ An dem Tag ist dann die Umleitung von der Bamberger Straße über die Rhein- und Neckarstraße eingerichtet. Deutlich üppiger wird es dann an dem Tag, an dem der zweite Bauabschnitt folgt: „Am 21. August wird der obere Bereich ab der Einmündung der Neckarstraße asphaltiert. Dann muss der Verkehr über die Bamberger und Donndorfer Straße fahren“, sagt Ellner-Schuberth. Eine Besonderheit: Alle, die aus Meyernberg Richtung Innenstadt wollen, müssen einen Umweg über Eckersdorf nehmen, wie Ellner-Schuberth auf Nachfrage sagt. „Das geht nicht anders, weil das Linksabbiegen auf die B 22 zu gefährlich ist. Deshalb müssen die Autofahrer nach Eckersdorf und dort wenden. Aber das ist ja nur ein Tag.“ Nur an den Tagen, an denen die neue Deckschicht auf die Straße kommt, ändern sich die Haltestellen für den Stadtbusverkehr.

Die Weiherstraße und die mögliche Stau-Gefahr

Ein nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit dicker Kandidat für Staus steht – in Verbindung mit der Vollsperrung der Bindlacher Ortsdurchfahrt – ebenfalls in den Startlöchern: „Die Weiherstraße, die ist ab dem 17. August an der Reihe“, sagt Ellner-Schuberth. Die Arbeiten dauern bis zum 29. August und schließen die Dieselstraße und in zwei Bauabschnitten die Bindlacher Straße mit ein.

Bernecker Straße kommt auch an die Reihe

Im Anschluss rollt die Asphalt-Kolonne in der Bernecker Straße zwischen der Hochbrücke und der Warmensteinacher Straße sowie in der Christian-Ritter-von-Langheinrich-Straße. „Da kann man aber erst ran, wenn der erste Bauabschnitt des Kreisverkehrs in der Ochsenhut fertig ist“, sagt Ellner-Schuberth.