Speinshart KI hinter Klostermauern

In Speinshart entsteht ein bayerisches Wissenschaftszentrum. Hier sollen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt werden.

Professor Walter Schober (links) und Professor Stefan Leible (rechts) bei der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrags für das Bayerische Wissenschaftszentrum Foto: Universität Bayern/Hochschule Bayern

Das Kloster Speinshart (Landkreis Neustadt/Waldnaab) soll zum bayerischen Wissenschaftszentrums für KI und Supertech werden. Die beiden Hochschulverbünde Universität Bayern und Hochschule Bayern haben jetzt mit der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrags den Startschuss gegeben. „Im Kloster Speinshart vernetzen wir exzellente Forschung gezielt mit Wirtschaft und Gesellschaft“, betonte laut Pressemitteilung Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU). Wie die beiden Hochschulverbünde mitteilen, bündeln die Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW/TH) mit dem Zentrum im Kloster ihre Kräfte. Das Wissenschaftszentrum verstehe sich dabei als Ort für den internationalen, interdisziplinären Austausch und die wissenschaftliche Vernetzung, ebenso wie als Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Getragen wird das Wissenschaftszentrum von einer gemeinnützigen GmbH, deren Gesellschafter die Verbünde Universität Bayern zu zwei Dritteln und Hochschule Bayern zu einem Drittel übernehmen. „Das Wissenschaftszentrum in Speinshart bietet unseren Forscherinnen und Forschern vielfältige Möglichkeiten des wissenschaftlichen Austauschs mit hochrangigen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft“, betont Professor Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern.

Und Professor Stefan Leible, Vorsitzender von Universität Bayern, betont: „Mit der Gründung des Bayerischen Wissenschaftszentrums für KI und Supertech im Kloster Speinshart schaffen wir einen Hotspot und Sehnsuchtsort für Forschung und Innovation. Dieses Zentrum wird als Katalysator für den wissenschaftlichen Austausch und für technologische Durchbrüche dienen und Bayern im internationalen Wettbewerb stärken.“