Speichersdorf: Stuntfahrer wecken das Kind im Manne 5000 Besucher beim Frühlingsfest

Von Udo Fürst
Nach röhrenden Motoren sorgten die Speichersdorfer Fichtenhornbläser für angenehme Töne. Foto: Fürst Foto: red

5000 Besucher kamen nach Aussage der Veranstalter zum dritten Speichersdorfer Frühlingsfest der Betriebe am Sonntag ins Gewerbegebiet. Die Firmen boten den Besuchern ein PS-starkes Rahmenprogramm.

 
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Mehr als 5000 Besucher wollten sich das zum dritten Mal stattfindende Fest nicht entgehen lassen, informierten sich an den Ständen der Unternehmen und betrachteten vor allem die Vorführungen von Motorrad-Stuntfahrer Chris Rid, Freestyle-Stuntrid-Europameister Remmo Nizen und Autodrift-Weltrekordler Alex Graeff.

„Papi, das will ich auch mal machen“. Der kleine Max war gar nicht mehr festzuhalten als Chris Rid seine beiden „Mopeds“ in hohem Tempo und solch hoher Drehzahl über den Platz sausen ließ, dass den Zuschauern Hören und Sehen verging. Qualmende Reifen, kreischende Motoren und ein Höllenlärm – das alles ist es wohl, was das Kind im Manne weckt. Denn nicht nur Max war begeistert von der atemberaubenden Show. So manch gestandenes Mannsbild hatte leuchtende Augen und warf sehnsüchtige Blicke auf die aufgemotzten Bikes.

Mit Sauerstoffnot hatten einige Zuschauer bei Alex Graeff zu kämpfen. Der bärtige Pilot ließ sein aufgemotztes Vehikel zwanzig, dreißig Meter weit seitlich driften, bis sich der Reifengummi stinkend verabschiedete, das Fahrzeug im dicken Rauch verschwand – und der Motor einige Schlucke Öl verloren hatte.

Für den passenden Klang und wohltuende Abwechslung sorgten nach den ohrenbetäubenden Stuntvorführungen die Speichersdorfer Fichtenhornbläser. Zuguterletzt war auch die Bürgerinitiative „Speichersdorf sagt nein zur Monstertrasse“ mit einem Infostand vertreten. Die Besucher konnten auch Rasentraktor fahren und Segways ausprobieren.

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