Bei dem Sparkassen-Mitarbeiter, der wie berichtet positiv auf Corona getestet worden war, ist der Zweit-Test negativ ausgefallen. Das hat die Sparkasse gestern Nachmittag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Sowohl bei allen angeordneten als auch bei allen freiwilligen Tests im Bereich der Belegschaft der Sparkasse Kulmbach-Kronach gebe es derzeit keinen positiven Fall. Derzeit lägen rund ein Drittel von insgesamt 100 Testergebnissen vor. Die vom Gesundheitsamt angewiesene Quarantänemaßnahme bei den sogenannten Kontaktpersonen-I bleibe nach derzeitigem Stand aber weiterhin gültig. Hiervon betroffen sind rund 30 Mitarbeiter. Nach derzeitigem Stand öffnen ab Montag wieder alle wegen des Corona-Verdachtsfalls vorübergehend geschlossenen Sparkassen-Filialen. Dann nämlich sei zu erwarten, dass alle Testergebnisse vorliegen.

Wie berichtet ist neben dem Corona-Verdachtsfall in der Sparkasse auch noch eine weitere Person aus dem Landkreis Kulmbach positiv auf das Virus getestet worden. Für einen Großteil der in diesem Zusammenhang vom Gesundheitsamt angeordneten Untersuchungen lägen die Ergebnisse bereits vor, sagt ein Sprecher des Landratsamts. 19 Ergebnisse seien demnach negativ. Weitere fünf Personen müssen sich noch gedulden. Deren Ergebnisse werden aber im Laufe des heutigen Freitags erwartet. Was die Ergebnisse der Tests von Kronacher Sparkassen-Angestellten angeht, die in Kronach beim Gesundheitsamt oder bei niedergelassenen Ärzten gemacht wurden, sei das Kulmbacher Gesundheitsamt in Kontakt mit den jeweiligen Stellen. Ergebnisse seien aber noch nicht bekannt. "Wir stehen in engem Kontakt", sagte ein Sprecher des Kulmbacher Landratsamts.

Wie berichtet hatte nach dem zunächst positiven Corona-Befund eines Mitarbeiters die Sparkasse Kulmbach-Kronach am Dienstag ihre Geschäftsstellen am Galgenberg in Kulmbach und in Neudrossenfeld geschlossen. Nachdem aber zahlreiche Kollegen des betroffenen Mannes wegen eines unmittelbaren Kontakts zu ihm in Quarantäne geschickt wurden, legte das Geldinstitut am Mittwoch nach und schloss insgesamt 15 seiner Geschäftsstellen in den Landkreisen Kulmbach und Kronach bis zum heutigen Freitag.

Der betroffene Mitarbeiter hatte zahlreiche Kontakte zu Kollegen, nachdem er erst an einer Schulung und später noch an einer internen Besprechung einer ganzen Gruppe von Kollegen teilgenommen hatte. Aus diesem Grund wurden vom Gesundheitsamt insgesamt rund 30 Personen in Quarantäne geschickt. Sowohl der Beschäftigte der Sparkasse als auch der Mann, der seit Dienstag als infiziert gilt, wiesen kaum Symptome auf.