Der eine etwas zu breit geworden, der andere in die Länge geschossen – für Sebastian Mayer war es gar nicht so leicht, seine Schützlinge nach so langer Pause wiederzuerkennen. Sechs Monate hatte der hauptamtliche Nachwuchstrainer des EHC Bayreuth seine Cracks nicht mehr in natura in Augenschein nehmen können. Im Oktober fand das letzte Eistraining statt, dann folgte der Lockdown. Erst in der vergangenen Woche war erstmals wieder ein einigermaßen geregeltes Training möglich – in Kleingruppen, mit Abstand, aber immerhin im Eisstadion, wenn auch auf Beton. Für Sebastian Mayer ist es ein Schritt zurück in die Normalität, aber auch ein Beitrag zur Schadensbegrenzung. Denn Schäden, so sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung, hat dieser monatelange Stillstand auf jeden Fall verursacht.