Ein 19-Jähriger soll dem eigenen Vater seine Entführung vorgegaukelt und Lösegeld in Form der Internetwährung Bitcoin verlangt haben. Für den Fall einer ausbleibenden Zahlung soll ein Komplize dem Vater aus Rheinland-Pfalz gedroht haben, dass sein Sohn jeden Tag zwei Finger verliere, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mitteilte. Das Lösegeld hätte sich zudem mit jedem Tag des Wartens um ein Zehntel der ursprünglichen Summe von damals umgerechnet 300.000 Euro erhöht. Nun sind der Sohn und seine Komplizen beim Schöffengericht Betzdorf angeklagt.