Die Verwandlung des politischen Haudraufs und seichten Instagram-Posters Markus Söder in einen staatstragenden Politiker mit seriösem Auftritt nimmt immer konkrete Formen an. Das äußert sich nicht nur in der Krawatte bei Caren Miosga im Fernsehen oder dem Verzicht auf Bratwurst-Videos. Im Landtag hat Söder nun Besserung im Umgang mit Verantwortungsträgern im Bund und der demokratischen Opposition gelobt. Er hat eingeräumt, dass seine Stänkereien gegen Berlin nicht immer zum Wohl Bayerns gewesen sind und dass das platte Niedermachen politischer Konkurrenz nicht demokratieförderlich wirkt.
Söders Stilwechsel Die Einsicht kommt spät
Jürgen Umlauft 21.05.2026 - 17:30 Uhr